Fuerteventura Urlaub genießen

Urlaub Fuerteventura

Endlose Strände auf Fuerteventura
Endlose Strände auf Fuerteventura
Endlose Strände auf Fuerteventura

Wer Ruhe sucht ist auf der zweitgrößten kanarischen Insel genau richtig. Mit nur 61 Einwohnern pro Quadratkilometer ist die Sonneninsel Fuerteventura sehr dünn besiedelt. Die Hauptstadt ist Puerto del Rosario, südlich davon liegt der Flughafen. Hier finden Sie mehr Infos zu Fuerteventura.

Schier endlose Dünen, 150 km weiße, feinsandige Strände, schwarze Lavafelder, tiefe Schluchten, kleine Fischerorte, Palmenoasen und urige Bergdörfer: das alles macht Fuerteventura aus.

Die Insel eignet sich perfekt für alle Wassersportler. Kitesurfer, Windsurfer, Segler, Hochseeangler, Schnorchler, Taucher kommen an Fuerteventuras Küste voll auf ihre Kosten.

Surfen Fuerteventura
Surfen Fuerteventura
Surfen Fuerteventura

Andere Unternehmungen auf Fuerteventura sind Wanderungen an den Stränden oder im Gebirge, Radtouren, Motorrad- und Quadausflüge sowie der Besuch der Bergdörfer.

Im Norden befinden sich beliebte Surferstrände und man spricht vom Hawaii Europas.

Man vermutet, dass die Ureinwohner Fuerteventuras Berber aus Nordafrika waren. Sie haben vorwiegend in Höhlen gelebt und sich von Landwirtschaft ernährt. Felsenmalereien können Sie in der Nähe von Tindaya bewundern.

Als der Kanaren-Eroberer Jean de Béthencourt einen Fuß auf Fuerteventura setzte soll er gesagt haben: „Was für ein Abenteuer“ und somit ist der Name der Insel geprägt worden. Der Name Forte Ventura erschien erstmals 1339 auf einer Landkarte und bedeutet so viel wie starkes Glück, Fröhlichkeit, Wind oder Abenteuer.

Wetter Fuerteventura

Dünen in Fuerteventura
Dünen in Fuerteventura
Dünen in Fuerteventura

Dass die Insel das ganze Jahr über ein nahezu gleichbleibend angenehmes Klima bietet, liegt am Meer und am Passat. Das Meer nivelliert die Temperaturunterschiede, das System der Passatwinde hält meist sowohl Regen bringende als auch trocken-heiße Luftmassen fern. So ist hier in der Regel ein ganz anderes Wetter als in der nahen Sahara. Nur die Trockenheit ist die Gleiche, im Unterschied zu den westlichen Schwesterinseln Gran Canaria oder Teneriffa, wo sich die Feuchtigkeit des Passats an hohen Bergen niederschlägt.

Auch auf Fuerteventura kann das Wetter launisch sein. Winterliche Regenfälle entstehen, wenn sich das Passatsystem mit der Sonne so weit nach Süden verschiebt, dass sich von Norden und Westen her Tiefdruckgebiete auswirken. Dann kann es unangenehm kühle Tage geben. Ein anderes Mal, wenn heiße, staubige Saharawinde (Schirokko) über die Insel hereinbrechen, steigt die Temperatur sprunghaft um 10 Grad oder mehr. Der Passat weht im Sommer am stärksten und kann durch den aufgewirbelten Sand besonders für Kleinkinder das Strandvergnügen erheblich beeinträchtigen.

Saison ist das ganze Jahr über. Die Luft- und Wassertemperaturen sind jedoch im Herbst am angenehmsten. Im Hochsommer können die starke Sonnenstrahlung und die stetigen kräftigen Winde empfindliche Naturen und Kleinkinder (fliegender Sand am Strand!) durchaus belasten. Von Januar bis April kann es kühl werden, auch die Wassertemperaturen sind dann zum Baden nicht sehr angenehm. Die Hauptsaisonpreise gelten in der Regel für Juli/August und für die Zeit um Weihnachten herum. Im August machen viele Restaurants Betriebsferien. Nehmen Sie immer lange Hosen und Windjacke, im Winter und Frühjahr auch einen Pullover mit, denn die Abende sind meist frisch.

Einreisevorschriften Fuerteventura

Um nach Fuerteventura einzureisen, benötigen Deutsche, Österreicher und Schweizer lediglich einen Personalausweis. Da Fuerteventura zu Spanien gehört, welches EU- und Schengen-Mitglied ist, wird kein Reisepass verlangt.

Nicht-EU-Bürger wenden sich bitte an die jeweilige Botschaft, da manchmal ein Visum verlangt wird.
Für längere Aufenthalte (ab drei Monaten) ist für EU-Bürger die Beantragung eines Eintrages im Ausländerregister Pflicht.

Informationen über die Einreisevorschriften für Kinder erhalten Sie beim Auswärtigen Amt.

Flughafen Fuerteventura

Immer direkt und meistens nonstop fliegen Air Berlin, Condor, TUIfly und andere Chartergesellschaften ab Berlin, Bremen, Dortmund, Dresden, Düsseldorf, Erfurt, Frankfurt/M., Hamburg, Hannover, Köln, Leipzig, München, Münster/Osnabrück, Nürnberg, Paderborn, Stuttgart und Zweibrücken, ferner ab Luxemburg, Basel, Zürich, Salzburg und Wien. Der Flug dauert vier bis fünf Stunden. Ein „Campingflug“ – also ohne Hotelbuchung – z. B. ab Düsseldorf kostet 350–700 Euro (hin und zurück) je nach Saison. Allerdings bekommt man eine Woche Inselurlaub im Pauschalarrangement inklusive Flug zum Teil schon für unter 400 Euro. Per Linie ist die Insel nur mit Umsteigen (meist über Gran Canaria) zu erreichen. Selbst vom spanischen Festland aus werden nur wenige Direktflüge angeboten.

Auf Fuerteventura ist der Transport vom Flughafen zur Ferienherberge meist im Arrangement enthalten. Am Flughafen sind zudem viele Autovermieter mit Schaltern vertreten. Ihren Mietwagen finden Sie dann auf einem der nummerierten Plätze am rechten (nördlichen) Ende des Flughafenparkplatzes.

Mietwagen Fuerteventura

Fuerteventuras endlose Sandstrände
Fuerteventuras endlose Sandstrände
Fuerteventuras endlose Sandstrände

Ein internationaler Führerschein ist nicht nötig, es reicht der nationale. Die Verkehrsregeln ähneln den deutschen. Es herrscht Anschnallpflicht, das Tempolimit für Pkw innerorts bei 50 km/h, auf Landstraßen bei 90 km/h. Die Promillegrenze liegt bei 0,25, und dabei kennt die spanische Polizei keine Nachsicht. Es gibt auch auf Fuerteventura viele Kontrollen, besonders nachts und am Wochenende.

Bei Mietwagen gibt es ein großes Angebot in allen Ferienzentren und am Flughafen. Günstig sind Dreitages- und Wochentarife. Ein Kleinwagen ist etwa ab 160 Euro die Woche, ein Geländewagen für rund 60 Euro pro Tag zu haben. Vergewissern Sie sich, dass neben einer unbegrenzten Kilometerzahl auch Vollkasko- und Insassenversicherung im Preis inbegriffen sind. Das Mindestalter für Mietwagenfahrer beträgt 21 (bei manchen Firmen sogar 23) Jahre. In der Hauptsaison ist die Vorausbuchung empfehlenswert. Für normale Inselrundfahrten ist kein Jeep notwendig, wer Nebenstrecken und Schotterpisten befahren will, muss aber bedenken, dass die Mietverträge für normale Pkws das Fahren abseits befestigter Straßen meist untersagen. Für Touren ans Südkap und nach Cofete ist unabhängig von der Versicherungsfrage ein Geländewagen sinnvoll.

Vorschläge für Mietwagentouren

Erleben Sie die vielfältigen Facetten Fuerteventuras von Süd nach Nord mit viel Aussicht und Imbiss im schönsten Restaurant der Insel

An der Südspitze

Los geht's ganz im Süden in Morro Jablea. Die geschützten Salzwiesen am Faro de Jandía , dem Leuchtturm auf Fuerteventuras Südkap, sehen am schönsten aus, wenn sie bei Springflut überschwemmt werden und der Bewuchs in Form grüner Inselchen aus dem Wasser ragt. Zurück über Morro Jable geht es zur dritten Station, der herrlichen Lagune vor der Playa Barca. Von einem Aussichtspunkt bei Risco del Paso, ein Stück südlich der Playa Barca, können Sie sie am besten überblicken – dazu verlassen Sie vorher jedoch die Autobahn. Von hier aus bis Costa Calma sehen Sie beiderseits der Landstraße vor allem Sand: Der Passat treibt ihn von der Nordwestküste der Halbinsel südwärts quer übers Land.

Über die Landenge

Haben Sie den sattgrünen Palmengürtel von Costa Calma durchfahren, biegen Sie links ab und überquert den Istmo de la Pared – die „Landenge der Mauer“ – nordwestwärts. Die wenigen, unscheinbaren Reste der historischen Mauer sind von der Straße aus nicht zu sehen. Bei La Pared ändert sich die Landschaftsgrundfarbe von Sandweiß zu Rötlich-Lehmiggrau. Bei der Passhöhe unterhalb des Berges Tablada ist ein Stopp angesagt. Hier blickt man südwestwärts weit die Küste entlang, während sich nördlich und östlich ein fast menschenleeres Bergland erstreckt, über das ungehütete Ziegenherden ziehen.

Bergland
Bergland
Bergland

Ins raue Bergland

In Pájara ist Zeit für eine erste Rast, vor allem aber für den Besuch der Kirche mit ihrem Portal in aztekischen Formen. Jetzt kommt der abenteuerlichste Teil der Tour: über eine schmale, kurvenreiche Straße geht es hinauf ins zentrale Bergmassiv. An der höchsten Stelle machen Sie an einem Aussichtspunkt Halt. Tief unten sehen Sie einen zugeschwemmten ehemaligen Stausee; er füllt den oberen Teil des schluchtartigen Barranco de las Peñitas. Gut versteckt in einem küstenfernen, tiefen Tal liegt Betancuri, die historisch bedeutendste Ortschaft der Insel. Hier kann man gern zwei, drei Stunden verbringen – mit Kirchenbesuch, bei der Multivisionsschau in der Casa Santa María, beim Einkauf von Kaktusmarmelade und Kunsthandwerk und bei einem mittäglichen Imbiss im schönsten Restaurant der Insel.

Im Herzen der Insel

Weiter geht's auf schmaler Straße durch enge Kurven bergauf. Die Belohnung: ein herrlicher Panoramablick über den Inselnorden. Antigua, im weiten Haupttal der Insel gelegen, zählt auch zu den historischen Ortschaften und ist Sitz einer der sechs Inselgemeinden. Die Nebenstraße Richtung Pozo Negro führt erst an Aloe-Vera-Feldern vorbei und später, wenn Sie von der einmündenden Hauptstraße (FV 2) wieder abgebogen sind, an einem alten Lavastrom entlang. Diesen durchqueren Sie auf einer Schotterpiste, um zur altkanarischen Ruinenstätte von Atalayita zu gelangen, der bedeutendsten von Fuerteventura.

Inselhauptstadt und Wanderdünen

Nun führt die Strecke ein Stück zurück und nach einem Zwischenstopp bei den Salinen entlang den Golfplätzen von Caleta de Fustes sowie dem Flughafen weiter zur Inselhauptstadt Puerto del Rosario. Zur Siestazeit herrscht Ruhe, aber Sie können sich das Museo Unamuno ansehen, die Hafenpromenade entlangbummeln und nach den interessanten Skulpturen Ausschau halten, die sich über das ganze Stadtgebiet verteilen. Die letzte Etappe Richtung Corralejo macht mit der von Vulkankegeln geprägten Landschaft des Inselnordens bekannt. Die Hauptattraktion aber erreichen Sie erst auf einem Abstecher von Corralejo nach Osten: die blendend weißen Wanderdünen El Jable. Seit Februar 2012 ist die hindurchführende Straße geschlossen. Spätestens an den Hotels heißt es jetzt: den Wagen parken und zu Fuß weitergehen.

Wanderdünen von Corralejo
Wanderdünen von Corralejo
Wanderdünen von Corralejo

Costa Calma Fuerteventura

Im Süden der Insel, auf der Halbinsel Jandía gelegen, erstreckt sich die Ferienzone Costa Calma. Die Küste ist weitläufig und von zahlreichen Hotels, Apartments, Geschäften, Einkaufszentren, Restaurants und Bars gesäumt. Entlang der hügeligen Landschaft sind die Bereiche des Ortes durch eine Grünzone verbunden.

Bei Deutschen ist die Costa Calma ein sehr beliebter Ferienort. Gerade für Familien mit Kindern eignet sich der 1,5 km lange Sandstrand, der in einer geschützten Bucht liegt. Den Namen Costa Calma, ruhige Küste erhielt der Ort, weil der Wind ablandig weht und es wenige Wellenbewegungen gibt.

Wanderungen gen Süden bis ins 20 km entfernte Morro Jable sind abwechslungsreiche Aktivitäten. Gen Norden ragen hohe, schwarze Felsen ins Meer und es ist kein Spaziergang möglich.

Land und Leute erkunden auf Fuerteventura

Das Fischerdörfchen Ajuy (Puerto de la Peña) ist ein lohnenswertes Ausflugsziel. Man kann von dortaus auch kleine Wanderungen unternehmen. Ein Ziel ist die Bucht Caleta Negra mit zwei Piratenhöhlen, das Zweite ein beeindruckendes Felstor mit Naturschwimmbecken.

Heiliger Berg Tindaya
Heiliger Berg Tindaya
Heiliger Berg Tindaya

Der heilige Berg Tindaya verzauberte nicht nur die Ureinwohner. Die magische Kraft erkennt man an fußförmigen Felsgravuren und dem Berggipfel, der als Sonnenkult gedient haben soll. 1994 wurde der Berg zum Naturdenkmal erklärt. Der Künstler Eduardo Chillida hat eine Skulptur der Toleranz erschaffen, die Sie bewundern sollten.

 

 

 

Der Barranco de las Peñitas ist eine tiefe Schlucht, die am oberen Ende eine grandiose Aussicht auf den Atlantik und die Berge verspricht. Die Gegend eignet sich auch hervorragend zum Wandern. Es erwarten Sie ein Tamariskenwald, ein ausgetrocknetes Bachbett, der Stausee Embalse de las Peñitas und Kapelle Ermita de la Peña.

Morro Jable ist ein Hafenort, der aus einer Siedlung und einem Hafen besteht. Die Siedlung zieht sich bis in den Berg und im Ortskern sind viele Einheimische anzutreffen, die auf der Plaça ein Schwätzchen halten. An der Strandpromenade reihen sich Restaurant an Restaurant und Richtung Osten gelangt man nach Jandia. Schildkrötenliebhaber können die Aufzuchtstation von 10 bis 13 Uhr besuchen.   

Das Ökomuseum in Tefia ist ein Musumsdorf im Zentrum Fuerteventuras. Sieben restaurierte Bauernhäuser stellen den Mittelpunkt der Freilichtanlage dar. Kanarisches Kunsthandwerk wie Töpfergut, Gewebtes, Lochstickereien und Korbgeflechte werden präsentiert. Das traditionelle Brotbacken und die Käseherstellung werden vorgeführt. Das Freilichtmuseum hat dienstags bis samstags von 10 bis 18 Uhr geöffnet.

Windmühle Molino de Antigua<br/>
Windmühle Molino de Antigua
Windmühle Molino de Antigua

Die wohl berühmteste vierflügige Windmühle steht im Ausstellungszentrum Molino de Antigua. Das Areal besteht aus der Windmühle, die ein Kunsthandwerksmuseum beherbergt, einem Restaurant, Kunstladen und hübschem Kakteengarten. Die Tradition der Herstellung des Lebensmittels Gofio wird ausführlich dargestellt.

Cofete auf der Halbinsel Jandía ist eine kleine Ortschaft, die sich zu besuchen lohnt, wenn man einen Mietwagen hat. In der Nähe liegt die sagenumwobene Villa Winter. Es wurde gemunkelt, dass der deutsche Ingenieur Gustav Winter für die deutsche Marine einen U-Boot-Stützpunkt errichten sollte. Diese Aussage wurde jedoch widerlegt. Nichtsdestotrotz ist die Villa einen Besuch wert.

Ein besonders ergreifendes Schauspiel findet am Strand von Cofete statt. Schildkröteneier werden von den Kapverdischen Inseln nach Fuerteventura gebracht, am Strand von Cofete verbuddelt und dort schlüpfen die possierlichen Tierchen. Sie werden dann wiederum nach Morro Jable in eine Aufzuchtstation gebracht und gehen in den „Schildkrötenkindergarten“ bis sie stark genug sind. Danach geht es für sie zur Freilassung an den Strand von Cofete zurück. Mit Erlangung der Geschlechtreife im Alter von etwa 15 Jahren kommen die Tiere an ihren Geburtsstrand zurück und legen dort ihre Eier ab. Der ganze Aufwand wird betrieben, um die unechte Karettschildkröte überlensfähig zu machen und auf Fuerteventura, ihrer ursprünglichen Heimat, wieder anzusiedeln.

El Cotillo ist sehr beliebt bei Surfern und Individualtouristen, da der Ort nicht so überlaufen ist. Ein Highlight ist die Festung, von der aus vor Piratenangriffen gewarnt wurde. Der Blick ist lohnenswert, denn man kann die Nord- und Südküsten bewundern. Im Norden liegt der familienfreundliche Lagunenstrand. Im Süden ist der Wellengang stärker. Am besten Sie besuchen El Cotillo am Nachmittag oder frühen Abend, denn den spektakulären Sonnenuntergang sollten Sie keinesfalls verpassen.

Betancuria, der geschichtsträchtigste Ort Fuerteventuras, bietet einen Landschaftpark und ein restauriertes Städtchen. Die Landschaft ist von Schluchten und Hügeln durchzogen und viele Felsenpflanzen haben sich angesiedelt.

Das Hafenstädtchen Gran Tarajal verleitet zum ausgiebigen Genuss der Meeresköstlichkeiten. Frischer Fisch und Meeresfrüchte werden in den ortsansässigen Lokalen serviert. Der schwarze Strand und das glänzende Meer lassen sich bei einem Spaziergang auf der Strandpromenade am besten beobachten.

Ein hervorragendes Ziel für einen Tagesausflug ist die naturgeschützte Insel Lobos (Isla de los Lobos). Aktivitäten auf der 6 km² großen Insel sind Wandern (zum Leuchtturm in 3 Stunden), Baden im kristallklaren Wasser und der Besuch des Informationszentrums. Ab 10 Uhr fahren mehrere Schiffe ab Corralejo nach Lobos.

Hafen von Corralejo
Hafen von Corralejo
Hafen von Corralejo

Die Stadt Corralejo im Norden der Insel ist ein beliebter Urlaubsort. Sie zieht sich um eine Bucht und besitzt auch eine Altstadt. Am Hafen legt der Schnellkatamaran zur Insel Lanzarote ab.

In Corralejo findet alljährlich am 16.Juli das Fest der heiligen Carmen, der Schutzpatronin der Seefahrer und Fischer, statt. Nach der Prozession na Land erfolgt eine Bootsprozession mit vielen Zuschauern.

Die Wanderdüne El Jable mit 20 km² ist ein imposantes Naturerlebnis. Entstanden ist sie durch Passatwinde, aber der Düne fehlt es an neuem Sand. Schuld daran ist das Wachstum der Stadt Corralejo und deren Küstenstraße, die die Düne einengen.

Die Hauptstadt Fuerteventuras Puerto del Rosario hat viel kanarisches Flair. Historische Gebäude in der Innenstadt und der restaurierte Hafen machen die Stadt zu einer Sehenswürdigkeit. Flanieren auf der Prachtpromenade oder shoppen in der Calle Leon y Castillo. Puerto del Rosario verfügt über zwei Stadtstrände. Die Pfarrkirche Iglesia Nuestra Senora del Rosario ist der Schutzheiligen der Stadt geweiht.

Busverbindungen Fuerteventura

17 Linien verbinden alle größeren Orte miteinander. Touristisch relevant sind die Linien 1 und 10 (Morro Jable/Costa Calma–Hauptstadt, meist stündlich), 3 (Caleta de Fuste–Hauptstadt, meist halbstündlich), 5 (Morro Jable–Costa Calma, meist stündlich), 6 (Corralejo–Hauptstadt, meist halbstündlich), 7 (Cotillo–Hauptstadt, dreimal täglich), 8 (Corralejo–Cotillo, meist stündlich) und 25 (Morro Jable/Costa Calma–Oasis Park, meist stündlich). 3 und 10 halten am Flughafen.

Aktuelle Fahrpläne der Busse auf Fuerteventura finden Sie hier.

Mit der Familie nach Fuerteventura

Familienattraktion Nummer 1 ist der Oasis Park. Es gibt einen hübsch angelegten botanischen Garten, der die einheimischen Pflanzen der Kanaren zeigt. Ca. 250 kanarische, afrikanische und südamerikanische Tierarten lassen sich im angrenzenden Tierpark bestaunen. In Tiershows werden Hintergrundinformationen unterhaltsam präsentiert. Ein Highlight des Parks ist das Kamelreiten und die Papageien- und Seelöwenshow.

Das Ökomuseum in Tefia ist ebenfalls sehr beliebt bei Groß und Klein. Esel streicheln und das Leben vor 100 Jahren hautnah miterleben bereitet besonderen Spaß.

Für etwas größere Kinder empfehlenswert ist die Gokartbahn Ocios del Sur. Auf drei Rundkursen kann der Rennfahrer in Ihnen raus.

Der Motorkatamaran „Celia Cruz“ bietet ab Corralejo Einblicke in den Atlantik, denn dank seinem Unterwasserfenster wird die Unterwasserwelt Fuerteventuras deutlich. Eine Alternative ist das Halb-U-Boot „Nautilus“ in Caleta de Fustes oder das U-Boot „Sub Cat“ in Morro Jable. Das Oceanarium Explorer im Yachthafen Puerto de Castillo in Caleta de Fuste zeigt die Fische der Umgebung.

Wasserraten werden den Acua Water Park (ehemals Baku Water Park) im Norden der Insel lieben. Es gibt 7 Rutschen und Kinderplantschbecken.

Echsen, Geckos, Schlangen, Spinnen und andere Reptilien sind im Reptilarium Gecko in Corralejo zu finden.

In Corralejo, Morro Jable/ Jandía Playa bieten viele Tauchschulen Kindertauchen an. Voraussetzung dafür ist ein zuvor absolviertes Seepferdchen.

Party Fuerteventura

Das Nachtleben auf Fuerteventura ist natürlich nicht so ausgeprägt wie auf Gran Canaria, aber dennoch lassen sich durchtanzte Nächte erleben.

In Jandía bespaßt die Disko Mafasca, der Disco-Pup-Tequilla im Centro Comercial Faro, der Orange Club mit Cocktail-Lounge im Cosmo Shopping Center und die Tortuga Bar.

In Costa Calma kann man unter freiem Himmel in der Disko PMP feiern. Das El Divino ist Restaurant, Chill-Out-Bar und Club in einem.

Corralejo hat mit dem Waikiki Pub eine schöne Stranddisko. Weitere Bars, in denen vorwiegend spanische Musik gespielt wird, sind im Centro Comercial Atlantico zu finden.

Caleta de Fustes Nachtleben findet in der Spider Disko oder in der Legend Bar statt.

Ab Mitternacht können sich alle Tanzwütigen in der Disko Mafasca in Puerto del Rosario austoben. Latino-Sound wird in der Diskothek Mama Rumba gespielt.

Surfen und Wellenreiten Fuerteventura

Kiteboarding Fuerteventura
Kiteboarding Fuerteventura
Kiteboarding Fuerteventura

Windsurfen ist der führende Wassersport auf der Insel. Die Wind- und Wasserverhältnisse sind ideal, wobei der stärkste Wind im Sommer weht.

Die geringsten Windgeschwindigkeiten - mit gelegentlichen Flauten - herrschen von November bis Januar. Ob Anfänger, Fortgeschrittene oder Cracks: Auf Fuerteventura finden alle ihr passendes Plätzchen. Die wichtigsten Spots sind die Playas de Sotavento an der Halbinsel Jandía, die Gegend bei Corralejo und - nur für Könner - die Strände bei El Cotillo.

Surfschulen und Ausrüstungsverleiher finden Sie in allen großen Ferienzentren.

Kitesurfen Fuerteventura
Kitesurfen Fuerteventura
Kitesurfen Fuerteventura

Trendsport ist Drachensurfen; er wird am Dünenstrand von Corralejo sowie an der Playa Barca im Süden betrieben. Dabei lässt man sich, auf einem Surfbrett stehend, von einem Lenkdrachen übers Wasser ziehen. Echtes Surfen, also Wellenreiten, ist an der Westküste möglich. Wenden Sie sich am besten an die Anbieter in Corralejo (z.B. Quicksilver) oder in Costa Calma/La Pared (Cowabunga).

Fuerteventuras schönste Strände

Strand von El Caserón
Strand von El Caserón
Strand von El Caserón

Das, was man als Bilderbuch-Strände bezeichnen mag, befindet sich im Süden, auf der Halbinsel Jandía. Es lohnt ein ausgedehnter Strandspaziergang von Morro Jable/Jandía nach Costa Calma.

Die Strände von Jandía verlieren sich in der Unendlichkeit des Atlantischen Ozeans. Das türkisfarbene Meer, die leichte Meeresbriese und der zuckerweiche Sand laden zum Träumen ein.

Ein zauberhafter Strand zum Spaziergehen ist der Strand von Cofete. Menschenleere und unberührte Natur erwartet Sie. Starke Strömungen, meterhohe Wellen und starke Winde verbieten das Baden.

Im Südosten liegt der abwechslungsreiche Strand Esquinzo. Teils heller Sand, teils mit Steinen und Felsen umrahmt, bietet er Erwachsenen und Kindern ein ungetrübtes Badevergnügen.

Internationales Drachenfestival in Corralejo
Internationales Drachenfestival in Corralejo
Internationales Drachenfestival in Corralejo

Aber auch der Norden hat schöne Sandstrände zu bieten. Rund um Corralejo befinden sich weiße und golfarbene Strände. Im Parque de las Dunas de Corralejo liegen die atemberaubenden, weißen Sanddünen.
Jedes Jahr im November steigt in Corralejo das Internationale Drachenfestival. Der Himmel ist dann übersät mit bunten, phantasievollen Drachen.

An den Stränden rund um El Cotillo fühlen sich Surfer sehr wohl, denn dank des rauen Windes ist dieser Platz auch bei internationalen Wind- und Kitesurfern sehr beliebt. Es gibt aber auch geschützte Lagunen, die sich zum Baden eignen.

Im Zentrum gibt es schwarze Sandstrände, wie etwa in Gran Tarajal, der eine blaue Flagge hat. Bei Einheimischen ist der Strand recht beliebt, weil er von den meisten Touristen gemieden wird.

Dunkle Sandstrände entstehen aus zerkleinertem Lavagestein und die weißen Strände und Dünen aus Kalkablagerungen von Meerestieren. Die Sahara hat hier nicht zur Entstehung der Strände beigetragen.

Shopping Fuerteventura

Fuerteventura zählt jetzt sicherlich nicht zum Top-Shoppingparadies deutscher Urlauber, aber hat dennoch viele kleine Geschäfte zu bieten, die einen Besuch wert sind.

In den Ferienorten gibt es zahlreiche Centro Commercial (Einkaufscenter), die zum Shoppen verführen.

Gern gekaufte kulinarische Souvenirs sind der kanarische Kaktuslikör und Ron Miel (Rum mit Honig).
Ziegenkäse und Kaktusmarmelade stellen eine leckere Kombination dar. Wer schon mal auf Fuerteventura ist, sollte sich auf jeden Fall Safran mitnehmen, der hier preisgünstig ist.

Aloe Vera-Produkte sind ebenfalls sehr beliebt, da sie sowohl als Wundsalbe, als auch in der Naturkosmetik Anwendung findet.

Handwerkliche Kunst sind die inseltypischen Tischdecken und Stürzen, Flechtkörbe aus Palmblättern sowie braune Keramik.

Die auf den afrikanischen Wochenmärkten angebotenen Lederwaren (Taschen, Gürtel, Portemonnaies) stammen vorwiegend aus Marokko. Interessanter sind spanische Lederschuhe, die relativ erschwinglich sind.

Es ist davon abzuraten elektrische Kleingeräte wie Digitalkameras zu kaufen. In vielen Läden werden Fälschungen angeboten oder Zubehör fehlt.

Ärztliche Versorgung Fuerteventura

Ärzte und Apotheken sind in allen großen Ferienzentren zu finden. Hier eine Auswahl an Ärzten:

Caleta de Fuste: Dr. Hans-B. Bludau (Calle La Galera 1 gegenüber vom CC Atlántico, neben McDonald's)

Corralejo: Praxis Dr. Kerstin Werner (Calle Acorazado España 2); Zahnarzt: Avenida Nuestra Sra. del Carmen46 neben der Apotheke

Costa Calma: Dr. Karola Simoni ( Calle Entrasalas4 im Nordosten auf dem Berg)

Jandía Playa: Centro Medico Jandía CC Cosmo; Zahnärztin: Beate K. Pelka (CC Faro Atlántico neben Hotel Faro)

Fähre von Fuerteventura nach Gran Canaria

Eine Autofähre der Reederei Naviera Armas verkehrt täglich von Morro Jable nach Las Palmas de Gran Canaria (Fahrzeit 3 Std.), einmal wöchtlich weiter nach Teneriffa. Weitere Verbindungen nach Gran Canaria bestehen ab Puerto del Rosario (3x/Woche) und ab Gran Tarajal (2x/Woche).

Nachbarinsel Lanzarote

Mit der Fähre in nur 20 Minuten von Corralejo auf die 11 Kilometer entfernte Nachbarinsel Lanzarote.

Lanzarote ist eine sehr ursprüngliche Insel. Die Landschaft gilt als Kunstwerk, die der berühmte Künstler César Manrique größtenteils unter Naturschutz stellen ließ. Weißgetünchte Häuser und Kamele in den Feuerbergen erwarten Sie auf der schwarzen Perle des Atlantiks.

Zigaretten aus Fuerteventura mitnehmen

Die Kanaren sind Freihandelszone ohne Zollkontrolle. Bei der Einreise ins Heimatland gelten als Freimengen: 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak, 1 l Alkohol mit mehr als 22 Vol.-% oder 2 l Wein, 50 g Parfum oder 0,25 l Eau de Toilette sowie Waren und Souvenirs im Gesamtwert von 430 Euro.

Es ist davon abzuraten Muscheln, Sand und jegliche Steine (Lavasteine) von Fuerteventura mit nach Deutschland zu nehmen. Das sind Kulturgüter des Landes und sollen auch im Land bleiben.