La Gomera Urlaub

Urlaub La Gomera

Blick ins Tal<br/>© Shutterstock
Blick ins Tal
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Blick ins Tal

 

La Gomera und El Hierro sind die beiden kleinsten und touristisch am wenigsten erschlossenen der sieben Kanarischen Inseln. La Gomera ist etwa 10 Mio. Jahre alt und seit Langem ohne Vulkantätigkeit.

Die eruptive Entstehung ist der Insel auf den ersten Blick kaum anzumerken: Erosionskräfte wie Wasser und Wind haben im Lauf von Jahrmillionen tiefe Kerben in das Gestein gegraben. In Form von fast 50 Schluchten, den Barrancos, fallen sie fächerförmig von der Gipfelregion aus zum Meer hin ab. Im Schutz dieser bis zu 800 m tiefen und kilometerlangen Einschnitte konnten sich unzählige Biotope mit wasserfallartigen Bachläufen und einer artenreichen Pflanzenwelt entwickeln. In ihren Ausläufern bilden diese Schluchten entweder kleine Buchten in der Steilküste, oder sie weiten sich zu sanften Tallandschaften, wie dem berühmten Valle Gran Rey oder dem Tal von Hermigua. In den Flussdeltas der Täler liegen die wichtigen Ortschaften. Überragt wird diese zerfurchte Bergwelt von gewaltigen, kegelförmigen Basaltmonolithen, den Roques, und einem mächtigen Tafelberg, der Fortaleza. Als erstarrte Schlotfüllungen von Vulkanen, die durch Erosion freigelegt wurden, sind die roques Zeugen der Entstehungsgeschichte der Insel.

Der geringe Durchmesser von nur 25 km lässt die Durchquerung La Gomeras mit dem Auto beim Blick auf die Landkarte zunächst als Kleinigkeit erscheinen. Doch das täuscht: Aus der Vogelperspektive erscheint La Gomera fast kreisrund, und wie von einem Küchenmesser zerschnitten führen vom Zentrum der Insel tiefe Barrancos zu den wilden und zerklüfteten Inseln hin. Kein Wunder also, dass sich das Thema „Schlucht“ wie ein roter Leitfaden durch sämtliche Aktivitäten auf der Insel zieht.

La Gomera<br/>DuMont Bildarchiv | Schwarzbach, Schröder
La Gomera
DuMont Bildarchiv | Schwarzbach, Schröder
La Gomera

Auf La Gomera leben heute noch knapp 20.000 Einwohner. Neben der bescheidenen Selbstversorgerwirtschaft auf kleinen Feldern fanden sie ihr Auskommen hauptsächlich als Arbeiter in den wechselnden Monokulturen: Vor den Bananen wurde großflächig Zuckerrohr und Wein angebaut.

La Gomera vereinigt unterschiedliche Klimazonen auf engstem Raum: den regenreichen Norden, das oft nebelverhangene Hochland und den kargen, trockenen Süden. Alles liegt so dicht beieinander, dass Sonnenanbeter am Strand und nebelfeuchte Wanderer in Regenkleidung häufig nur eine halbe Stunde Autofahrt voneinander trennt.

Das landwirtschaftliche Zentrum im reicheren Norden bietet mit alten Kirchen, schmucken Herrenhäusern, Stätten traditionellen Kunsthandwerks und dem Inselmuseum auch etwas für Kulturinteressierte. Der Süden der Insel ist gut abgeschirmt durch die Wetterscheide der Berge und deshalb karg und trocken. Selbst im Winter regnet es sehr selten. Dass es trotzdem nicht zu heiß wird, dafür sorgen das ganze Jahr über laue Fallwinde und das mit durchschnittlich nur 20 Grad kühle Wasser des Atlantiks.

Durch den Nationalpark Garajonay ziehen sich schmale Wanderwege. Dort sind die Schönheiten des uralten, verwunschen anmutenden Lorbeerwalds am besten zu erleben.

Landschaftliche Vielfalt und unzählige reizvolle Details machen aus der auf den ersten Blick „kleinen“ Insel letztendlich doch eine „große“, auf der es viel zu entdecken gibt. Selbst wer fast täglich zu Fuß oder mit dem Auto unterwegs ist, wird bald feststellen, dass sogar ein mehrwöchiger Urlaub nicht ausreicht, die Faszination von La Gomera in all ihren Facetten zu erleben.

Wetter La Gomera

Der Nordostpassat wirkt das ganze Jahr über wie ein kühlender Ventilator, die Temperaturen sind im Sommer verhältnismäßig frisch und im Winter angenehm mild.

Im Nordosten hinterlassen die Passatwolken ihre feuchte Fracht, während südlich davon die Sonne die Wolkenwalze meist rasch wieder auflöst. Wenn der kühlende Passatwind jedoch einschläft, was hin und wieder vorkommt, sind Wetterwechsel vorprogrammiert.

Im Sommer kann sich vorübergehend auf der gesamten Insel das drückende Saharaklima mit Hitze, Dunst und Sand ausbreiten, Temperaturen von bis zu 40 Grad sind dann keine Seltenheit. Im Winter bringt bisweilen der Westwind feuchte Regenwolken heran, manchmal gibt es sogar leichte Überschwemmungen, da die Erde das Wasser nicht vollständig aufnehmen kann. Schnee fällt auf La Gomera mangels höherer Berge so gut wie nie. Manche Winter hingegen sind vollkommen trocken. In der Regel ist das Wetter auf La Gomera das ganze Jahr über freundlich und mild.

Flughafen La Gomera

Auf La Gomera gibt es einen Flughafen, der jedoch von internationalen Fluggesellschaften nicht angeflogen wird.

So bleibt nur der direkte Charterflug nach Gran Canaria und von dort weiter mit einer Propellermaschine der regionalen Fluggesellschaft Binter Canarias nach Playa de Santiago im Süden von La Gomera.

Etwas aufwendiger ist der Direktflug nach Teneriffa, da für den Weiterflug nach La Gomera der Flughafen gewechselt werden muss (etwa 1,5 Std. Transfer). Die Inselflüge sind relativ teuer, von Teneriffa nach La Gomera zahlt man hin und zurück immerhin 80 Euro.

Mietwagen La Gomera

La Gomera<br/>DuMont Bildarchiv | Schwarzbach, Schröder
La Gomera
DuMont Bildarchiv | Schwarzbach, Schröder
La Gomera

Wer sein Mietauto nicht gleich von Deutschland aus bucht, findet auf La Gomera viele Autovermieter, die ihre Dienste am Hafen oder Flughafen anbieten. Auf jeden Fall Preise vergleichen!

Preisliche Richtschnur für einen Wagen der Kategorie B, inklusive aller Nebenkosten und Vollkaskoversicherung mit geringer Selbstbeteiligung, sind 32 Euro pro Tag. Benötigt werden gültige Ausweispapiere und der Führerschein. Das Mindestalter beträgt 21 Jahre.

Hotel La Gomera

Hermigua

Mit knapp 1.800 Einwohnern ist die aus etwa 900 m Höhe sich über 6 km bis zum Meer ziehende Streusiedlung Hermigua die zweitgrößte Ortschaft auf La Gomera.

Westlich vom zerklüfteten Gebirgskamm des Enchereda (1065 m) eröffnet sich den Besuchern die größte und wasserreichste Schlucht der Insel: ein lang gezogenes, weites Tal, das durchgehend vom oberen Ortsteil (Valle alto) bis zum Meer im unteren Ortsteil (Valle bajo) mit Bananenplantagen durchzogen ist. Für die Fruchtbarkeit des Tals sorgen der das ganze Jahr über Wasser führende Cedro-Bach, die drei Stauseen und besonders der ganzjährige Nordostpassatwind mit Wolken und Nebelschwaden. Den oberen Ortsteil überragen die Zwillingsfelsen Roques de San Pedro (430 m). Der untere Ortsteil mit dem Kirchplatz und dem gegenüberliegenden Rathaus (Ayuntamiento) bildet das kommerzielle Zentrum von Hermigua. Hotels in Hermigua finden Sie hier.

Andere Ferienorte wie Playa Calera, La Puntilla und Vueltas liegen im Valle Gran Rey. Passende Hotels und Fincas im Valle Gran Rey.

Playa de Santiago

Der sonnenverwöhnte Küstenort mit knapp 2.000 Einwohnern besteht aus drei Ortsteilen:

Der Playa de Santiago am Hafen, dem alten Ortsteil Laguna de Santiago inmitten von Blumengärten und Bananenfeldern und dem hoch gelegenen Weiler Tecina mit dem gleichnamigen Hotel Tecina. Hier hat das Imperium Fred Olsen in den letzten Jahren eine weitläufige Golflandschaft geschaffen.

Die Playa de Santiago ist aus dem alten Hafenviertel entstanden und hat ihr Erscheinungsbild in den letzten Jahren stark verändert. In den zahlreichen Restaurants sitzt man gemütlich an der Strandpromenade oder am kleinen Hafen und genießt die Aussicht und den frischen Fisch. Die Plaza Nuestra Señora del Carmen an der Hafenpromenade ist Mittelpunkt des dörflichen Lebens der Einheimischen.

Sehenswürdigkeiten La Gomera

Alajeró

10 km nordwestlich von Playa de Santiago gelangen Sie in den reichen Siedlungsort Alajeró (800 Einwohner). Das abseits der Straße gelegene, malerische Ortszentrum erreichen Sie nur über einen mit Casco de Alajeró beschilderten Abzweig. Hier finden Sie das neue Rathaus mit dem Sitz der Gemeindeverwaltung und die zu Beginn des 16. Jhs. entstandene Pfarrkirche El Salvador mit ihrem steinverkleideten Glockenturm. Vom nahe gelegenen Roque Calvario (807 m) eröffnet sich nach knapp 15 Minuten Fußweg ein wunderbarer Ausblick auf die Südküste und die Nachbarinsel El Hierro. Speisen können Sie im Las Palmeras, Carretera General Alajeró, einem der beliebtesten Restaurants der Insel. Die Einrichtung ist rustikal, die gomerianische Küche hervorragend. Empfehlenswert: Garbanzos (Kichererbseneintopf), Brunnenkressesuppe, Ziegenfleisch und der Nachtisch Leche Asada (gebackene Milch).

Arguamul

Der ehemalige Fischerort 15 km nördlich von Alojera liegt mit seinen alten Häusern malerisch an einem steilen Hang über einer wilden Küstenlandschaft. Ein steiler Pfad führt zum Meer hinunter, wo sich die riesigen Wellen des Atlantischen Ozeans an den vorgelagerten, markanten Felsformationen brechen. Von Tazo führt eine Staubpiste zum unteren Ortsteil.

Barranco de Las Lajas

Das enge, grüne Tal oberhalb des Barranco de la Villa bildet mit seinen palmenumstandenen Stauseen, den vielen Orangen- und Avocadobäumen und den altkanarischen Weilern ein wunderbares Naturparadies. Die kurvige Straße endet nach etwa 9 km beim idyllisch gelegenen Bergdorf La Laja am Fuß des Roque Ojila. Ein herrlicher Wanderweg führt von hier zum Mirador Degollada de Peraza an der Höhenstraße Carretera del Sur. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite kann man direkt nach La Laja hinabsteigen. Am Ortsausgang von San Sebastián Richtung Carretera del Norte nehmen Sie den Abzweig nach Chejelipes.

Benchijigua

Das traditionsreiche Bergdorf liegt 12 km nördlich von Playa de Santiago auf etwa 600 m Höhe inmitten des Naturschutzgebiets Barranco de Benchijigua. Neben zahlreichen Wolfsmichgewächsen und Palmen findet man in der näheren Umgebung mannshohe Agaven, weitläufige Opuntiengruppen sowie Mandelbäume. Insbesondere im Februar zur Zeit der Mandelblüte entsteht so ein prachtvolles Landschaftsbild, überragt von dem oberhalb gelegenen Roque Agando.

Fortaleza

Der über 1.200 m hohe Tafelberg Fortaleza (Festung) war früher spiritueller Versammlungsplatz der Ureinwohner und Rückzugsort bei Angriffen oder Überfällen von Piraten. Vom kleinen Weiler Pavón am Fuß des Bergs gelangen Schwindelfreie über Natursteintreppen durch eine Felsrinne auf den Gipfel. Von dort haben Sie einen wunderbaren Rundblick.

Parque Nacional de Garajonay

Das Herz der Insel La Gomera schlägt in den Bergen, wo auf Naturfreunde und Wanderer ein herrlicher, immergrüner Nebelwald wartet. Wie eine Oase liegt dieser Mischwald aus Lorbeerbäumen und Baumheide in der wilden, zerrissenen Gebirgslandschaft, 900 bis 1400 m über dem Meeresspiegel. Einem grünen Kragen gleich schlingt er sich um den höchsten Gipfel, den Garajonay (1.487 m), bedeckt den Grat der Insel und fließt gen Norden die steilen Hänge hinunter, wo er sich in unzugängliche Schluchten schmiegt.

Dschungel-Feeling im Garajonay Nationalpark<br/>© Shutterstock
Dschungel-Feeling im Garajonay Nationalpark
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Dschungel-Feeling im Garajonay Nationalpark

 

Mittelpunkt des Nationalparks ist das Cedro-Tal, das sich vom Fuß des Garajonay Richtung Norden erstreckt.

Ein beliebter Ausgangspunkt für Wanderungen ist die Laguna Grande, ein ehemaliger Kratersee im Zentrum des Nationalparks. Die riesige Lichtung in der Nähe der Höhenstraße liegt mitten im schönsten Wald, mit Kinderspielplatz, einigen Grillstellen und einem guten Restaurant mit traditioneller Küche. Umfassende Informationen zum Nationalpark erhalten Sie im Museum und Besucherzentrum Juego de Bolas.

San Sebastián

Die Inselhauptstadt San Sebastián de la Gomera ist mit knapp 8.000 Einwohnern das Zentrum der größten gleichnamigen Gemeinde und Sitz der Inselregierung (Cabildo Insular).

In direkter Nähe des Hafens befinden sich die historischen Bauten aus der Eroberungszeit: das alte Zollhaus, das älteste Bauwerk der Stadt (15. Jh.), der Grafenturm, das Rathaus und das Kolumbushaus. Das Rathaus mit Turmuhr und die angrenzenden Häuser mit Holzbalkonen und aufwendigen Schnitzereien sind schöne Beispiele alter kanarischer Architektur. In Sichtweite bestimmen zwei zentrale Plätze das Stadtbild: die palmenbestandene Plaza de las Américas und die Plaza de la Constitución mit ihren wuchtigen indischen Lorbeerbäumen. Bei einem Kaffee oder Fruchtsaft können Sie von beiden Plätzen aus das lebendige städtische Treiben verfolgen, das so kein anderer Ort der Insel zu bieten hat.

Tamargada

Malerisches Örtchen knapp 3 km östlich von Vallehermoso mit ziegelgedeckten Langhäusern inmitten großer Palmenhaine, gilt als das besterhaltene Dorf im altkanarischen Stil. Die ausgedehnten Weinterrassen liefern die besten Trauben zur Herstellung des gomerianischen Landweins.

Valle Gran Rey

Von Arure kommend, sollten Sie nach dem ersten Tunnel beim Mirador de Palmarejo einen Stopp einlegen und erst einmal von oben den phantastischen Blick ins berühmte Valle Gran Rey (3.500 Einwohner) genießen.

Tief unter Ihnen liegt dann ein traumhafter, grüner Talkessel voller Palmenhaine, der eingerahmt wird von über 800 m hohen Steilwänden und sich bis hinunter zum blauen Meer erstreckt. Die Enge des Tals zwang die hiesigen Bewohner früh, in mühevoller Arbeit bis in schwindelnde Höhen an den Bergflanken unzählige Terrassenfelder anzulegen. Im Lauf von Jahrhunderten entstand so eine Kulturlandschaft, die vergleichbar ist mit den terrassierten Reisfeldern Südostasiens.

Bei Guada, wo die Schlucht des Barranco del Agua ins obere Ende des Tals mündet, tritt aus einem mächtigen Felsen eine der ergiebigsten Quellen der Insel. Sie versorgt die Felder das ganze Jahr über ausreichend mit Wasser und speist einen kleinen Wildbach, der im Talgrund romantisch durch einen dichten, mehrere Meter hohen Dschungel aus Bambusrohr plätschert. Wenn nach einem heftigen Regen die Wasserfälle von den Felswänden stürzen, schwillt der Bach zu einem reißenden Fluss an.

An die terrassierten Berghänge schmiegen sich die weißen Häuser kleiner Ortschaften. Sie liegen inmitten von Orangen-, Avocado- und Maulbeerbäumen, blühenden Gärten und Tausenden von Dattelpalmen. Den Abschluss des Valle Gran Rey bildet zum Meer hin ein weites Taldelta mit ausgedehnten Bananenplantagen. Hier endet die Talstraße praktisch in einer Sackgasse, denn eine Küstenstraße, die die Täler des Südwestens miteinander verbinden würde, existiert nicht. Die im Delta verstreut liegenden Orte La Calera, La Playa, La Puntilla und das Hafenviertel Vueltas bilden das touristische Zentrum der Insel.

Vallehermoso

Vallehermoso heißt „Schönes Tal“ – zu Recht. Am Fuß des gewaltigen Felsens Roque Cano (650 m) erstreckt es sich vom Meer bis zum oberen Ortsteil Macayo als eine bilderbuchmäßige Terrassenlandschaft.

Hier werden vorwiegend Bananen, Kartoffeln, Mais und Wein angebaut. Die Hauptstadt (800 Ew.) der mit knapp 120 km 2 größten Gemeinde La Gomeras ist bekannt als Zentrum des Handwerks der traditionellen Korbflechterei. Mittelpunkt des Dorfgeschehens ist die Plaza de la Constitución, die als Verkehrsknotenpunkt von Banken, Bars und Geschäften gesäumt ist. Alte Herrenhäuser stehen an der Plaza de la Inmaculada.

Strände La Gomera

Der Strände und des Badens wegen kommen zwar die Wenigsten nach La Gomera, doch auch aktive Urlauber springen nach vollbrachter Wanderung oder Radtour gern in den kühlen Atlantik. Meist muss man sich mit dunklen Kiesstränden ohne jeden Service zufrieden geben. Ein klassisches Beispiel hierfür ist in Valle Gran Rey die Playa del Inglés, die sogenannte Schweinebucht.

Während der Ozean im Winter gegen den Kiesstrand brandet, finden die Badegäste im Sommer reichlich Sand vor. Das ganze Jahr über sandig ist nur die Minibucht im Hafen Vueltas und in Teilen der Strand zwischen Playa und Puntilla. Wer die umständliche Anfahrt nicht scheut, genießt an der Playa de Alojera im Westen einen teils sandigen Kiesstrand. Romantisch hier die Abgeschiedenheit und die Sonnenuntergänge.

Mehr Sand ist nicht drin: In Vallehermoso wurde mangels Bademöglichkeit sogar ein Pool geschaffen; natürlicher ist das benachbarte felsige Meeresschwimmbecken in Hermigua. Im Osten sind die Playa de la Caleta und der Lieblingsstrand der Stadtbewohner San Sebastiáns, die Playa Abalo, einen Badeabstecher wert.

La Gomera mit Kindern

Charco del Conde

Der meist nur knietiefe Tümpel mit Sandstrand ist durch eine natürliche Felsbarriere geschützt und dadurch vor allem für Kleinkinder wie geschaffen. Bei hoher Brandung bzw. bei Flut schwappen die Wellen über den Fels und sorgen für Wassernachschub im Becken. An den Felsen kann man kleines Meeresgetier wie Seeschnecken oder Krebse aufstöbern, und erste Schnorchelversuche bieten sich hier geradezu an. | Valle Gran Rey im Ortsteil La Puntilla gegenüber der Apartmentanlage Paraíso del Conde

Hafen von Vueltas

Die Hafenbucht eignet sich mit ihrem flachen Sand- und Kiesstrand ideal für kleine Kinder. Geschützt vor der Brandung, können hier die ersten Schwimmversuche gestartet werden. Nebenbei können Sie die bunte Hafenszene beobachten, interessant vor allem dann, wenn die gelbe Expressfähre anlegt. Anschließend geht es zum Eisessen auf die Terrasse der Bar Cofradía de Pescadores direkt an der Hafenmole.

Esel- und Ponyreiten

Früher waren Esel bei der Feldarbeit unentbehrlich, heute dämmern die wenigen verbliebenen Tiere meist in dunklen Ställen vor sich hin. Anders im Burro Parque La Gomera, denn dort werden sie für etwa 1,5 Std. lange (bzw. für Kinder 30 Min.) Ausritte fit gehalten. Auch Pferde und Ponys warten auf große und kleine Gäste. | Casa la Seda | Los Reyes im Valle Gran Rey

Telefonieren La Gomera

Die Telefonhäuschen der spanischen Telefongesellschaft Telefónica bieten sowohl Münz- als auch Kartentelefone. Telefonkarten bekommen Sie in Schreibwaren- und Zeitschriftenläden. Die Vorwahl bei Auslandsgesprächen lautet für Spanien 0034, Deutschland 0049, Österreich 0043, die Schweiz 0041; bei der Ortsvorwahl die voranstehende Null weglassen. In Spanien gibt es keine Ortsvorwahlen, sie sind in die Teilnehmernummer integriert.

Beim Roaming spart, wer das günstigste Netz wählt. Die Prepaidkarte eines spanischen Anbieters lohnt sich wegen der hohen Anschaffungskosten nur für Vieltelefonierer (z. B. Vodafone für 30 Euro inkl. 12 Euro Gesprächsguthaben oder Moviestar für 25 Euro inkl. 19 Euro Gesprächsguthaben). Hohe Kosten verursacht auch die Mailbox, die Sie am besten noch im Heimatland abschalten sollten.