Madrid Urlaub

Madrid Urlaub

Gran Vía Madrid<br/>© iStockPhoto
Gran Vía Madrid
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Gran Vía Madrid

 

Madrid ist das größte Dorf Spaniens, hat einmal ein Radiojournalist über die Stadt gesagt, und er hat es nicht etwa böse gemeint. Das Leben in den Barrios, den Stadtvierteln, vor allem im alten Madrid hat etwas vom Leben auf dem Dorf. Die Menschen, die in den schmalen Straßen der Altstadt leben, kennen sich, sie grüßen sich, fragen nach dem Befinden des Hundes und kommentieren die letzten Neuigkeiten.

Mit ihren mittlerweile rund 3,3 Mio. Einwohner ist Madrid die größte Stadt Spaniens, doch die ländlichen Wurzeln der Metropole verkümmern auch im 21. Jh. nicht. Die meisten Madrider kommen vom Land.

Weltstadt und Dorf – das sind in Madrid keine Gegensätze. Die ohnehin schon sehenswerten Museen Prado, Reina Sofía und Thyssen-Bornemisza sind Kunsttempel von Weltrang. Alle drei wurden in den letzten Jahren durch teilweise spektakuläre Anbauten erweitert. Und die Kunstmeile, der Paseo del Prado, bekam mit dem Caixaforum, das die Schweizer Architekten Jacques Herzog und Pierre de Meuron entworfen haben, ein weiteres Highlight.

Madrid ist übrigens die am höchsten gelegene Hauptstadt Europas (wenn man von San Marino und Andorra absieht), eine Tafel am Sitz der Regionalregierung an der Puerta del Sol zeigt die Meter über Normalnull an: 650,7. Doch ansonsten sehen die Madrider keinen Grund, ihre Stadt für etwas Besonderes zu halten. Sie hat ja noch nicht einmal ein richtiges Wahrzeichen – und sie ist trotz ihrer langen Geschichte eine junge Stadt: Wahrscheinlich Mitte des 9. Jhs. von Arabern gegründet, erlangte sie erst im 16. Jh. politische Bedeutung und wuchs erst im späten 20. Jh. zur Weltstadt heran. Ihre beste Zeit erlebt sie gerade jetzt, als wohlhabende Hauptstadt eines Landes, das sich endlich dem Rest Europas geöffnet hat.

Wetter Madrid

Nueve meses de invierno, tres meses de infierno – nein, der Winter dauert in Madrid nicht neun Monate, und die Sommermonate sind nicht durchgängig infernalisch heiß. Aber ein paar Hitzewochen mit an die 40 Grad im Schatten sind im Juli und August normal, und der Winter ist nicht mediterran mild, sondern kastilisch rau. Doch immer hängt der Himmel etwas höher als in Europas Norden.

Flughafen Madrid

Madrid Rio Manzanares<br/>DuMont Bildarchiv | Huber/laif
Madrid Rio Manzanares
DuMont Bildarchiv | Huber/laif
Madrid Rio Manzanares

Direktflüge nach Madrid bieten Lufthansa von Hamburg, Düsseldorf, Frankfurt und München; Iberia von Berlin, Düsseldorf, Frankfurt und München; Swiss von Zürich; Lan von Frankfurt; Condor von Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Hannover und Nürnberg; Spanair von Bremen, Düsseldorf, Frankfurt, Stuttgart, München und Zürich; Ryanair von Frankfurt/Hahn und Düsseldorf/Weeze sowie Easyjet von Berlin und Basel. Air Berlin und Niki fliegen von den wichtigsten deutschen, österreichischen und schweizerischen Flughäfen. Hier können Sie Flüge nach Madrid vergleichen und buchen.

Der Madrider Flughafen liegt im Stadtteil Barajas etwa 15 km im Osten der Stadt. Die Terminals T 1, T 2, T 3 und T 4 sind untereinander mit einem Shuttlebus verbunden. Der neue T 4, der von der Airline Iberia bedient wird, liegt einige Kilometer weiter nördlich. Der Terminal T 4S wiederum ist mit einer Airportbahn mit T 4 verbunden. Von hier kostet ein Taxi ins Zentrum rund 40 Euro; darin ist ein Flughafenzuschlag von 5,50 Euro enthalten, der auf dem Taxameter nicht erscheint. Vom alten Flughafengebäude (Terminals 1–3) rechnen Sie mit Taxikosten von ca. 30 Euro.

Eine Metrostation gibt es im alten Terminalgebäude und eine weitere im Terminal T 4. Am besten kaufen Sie gleich eine Zehnerkarte (genannt metrobus oder diez viajes) für 12,20 Euro, die Sie auch mit Ihren Mitreisenden teilen können. Für die Fahrt vom oder zum Flughafen muss jeder Fahrgast noch zusätzlich einen Flughafenzuschlag (suplemento aeropuerto) für 1,50 Euro ziehen – ohne dieses kommen Sie nicht durch die Schranken am Ausgang. Die Fahrt in die Innenstadt dauert etwa 30–40 Minuten. Etwas schneller geht es mit der Flughafenlinie 200 (1 Euro oder mit dem Metrobus-Ticket) zur Avenida de América, dort umsteigen in die Metro.

Ein Airport-Express-Bus fährt von den Terminals 4, 2 und 1 alle 20 (nachts alle 35) Minuten zur Metrostation O'Donnell (Linie 6), zur Plaza de la Cibeles und (nur zwischen 6 und 23.30 Uhr) zum Bahnhof Atocha. Der Transfer dauert ca. 40 Minuten, das Ticket kostet 5 Euro.

Hotel in Madrid

Wer zum Sightsseing nach Madrid kommt, sollte auf jeden Fall ein Hotel in der Innenstadt von Madrid für eine Übernachtung wählen. Von dort gelangen Sie zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten zu Fuß oder mit der Metro.

Ein Hotel in der Nähe des Prado ist für Museumsgänger zu empfehlen, denn das Museo del Prado und das Museo Reina Sofía sind fußläufig zu erreichen.

Hotels im Nordosten der Stadt sind nah am Flughafen Barajas gelegen.

Ob für einen Citytrip übers Wochenende oder für einen Urlaub mit der Dauer von einer Woche haben wir hier passende Madrid Hotels zusammengestellt.

Madrid Card

In den Oficinas de Turismo, in vielen Reisebüros und im Internet bekommen Sie die Madrid Card, die zum freien Eintritt in fast alle Madrider Museen und zur Bernabéu-Tour berechtigt. Karteninhaber haben zudem keine Wartezeiten etwa im Prado oder im Thyssen-Bornemisza-Museum. Außerdem kann man an einer Stadtführung teilnehmen oder Rabatte für Restaurants, Shops oder für ein Flamenco-Tablao nutzen. Die Karte kostet 47 Euro für einen Tag, 60 Euro für zwei, 67 Euro für drei und 77 Euro für fünf Tage (Kinder gesonderte Preise).

Sie können die Madrid Card auch zusammen mit einem Zeitticket für den öffentlichen Nahverkehr bzw. für den Bus Turístico bekommen.

Metro Madrid

Die Metro Madrid ist das beste Fortbewegungsmittel in Madrid. Die 15 Linien sind ungefähr von 6 Uhr morgens bis 2 Uhr nachts in Betrieb. In den Hauptverkehrszeiten kommen die Bahnen etwa alle drei bis fünf Minuten, am späten Abend dauert es bis zu 15 Minuten. Von der Plaza de la Cibeles starten zwischen 0 und 6 Uhr 26 Nachtbuslinien in die Vororte.

Ein Einzelfahrschein kostet ab 1,50 Euro, eine Zehnerkarte (METROBUS bzw. Diez viajes) 12,20 Euro – im Eingangsbereich jeder Station am Automaten zu ziehen. Während einer Fahrt können Sie so oft umsteigen, wie Sie wollen. Die Zehnerkarte gilt auch für die roten Linienbusse der Madrider Stadtwerke EMT, in denen muss allerdings nach jedem Umsteigen neu gelöst oder entwertet werden.

Billete turístico nennt sich ein 1-, 2-, 3-, 5- oder 7-Tage-Ticket (8,40–35,40 Euro, Kinder von vier bis elf Jahren die Hälfte). Meist genügt die Zone A, Zone T (17–70,80 Euro) braucht nur, wer auch das Umland erkunden will.

Die Trenes de Cercanía der Eisenbahngesellschaft Renfe (www.renfe.es) entsprechen der deutschen S-Bahn. Ihre Bahnhöfe sind mit einem gekippten weißen C auf rotem Grund gekennzeichnet. Das Metrobus-Ticket gilt nicht für die Cercanías.

Sehenswürdigkeiten Madrid

Museo del Prado

Eines der größten und bedeutendsten Kunstmuseen der Welt steht in Madrid: Der Prado.

Tausende Kunstgegenstände, Skulpturen, Zeichnungen, Drucke, Münzen und Gemälde sind zu erkunden. Werke großer Meister wie Botticelli, Albrecht Dürer und Rembrandt werden ausgestellt.

Palacio Real

Königspalast und Madrider Stadtschloss. Es ist die offizielle Residenz des spanischen Königs Felipe VI.

Plaza de la Cibeles

Auf der Plaza de la Cibeles steht die Fruchtbarkeitsgöttin Kybele. Es thront palastartig die alte Hauptpost, jetzt das Rathaus. Links davon der Palacio de Linares und zwischen beiden die Puerta de Alcalá .

Madrid Plaza de la Cibeles<br/>© iStockPhoto
Madrid Plaza de la Cibeles
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Madrid Plaza de la Cibeles

Museo Reina Sofía

Das nationale Kunstzentrum Reina Sofía beherbergt sowohl spanische, als auch internationale Kunst. Es ist nicht nur Kunstmuseum, sondern auch Pinakothek und Bibliothek.

Plaza de España

Vom Machtanspruch des Franco-Regimes zeugt noch die Plaza de España. Nicht nur die Hochhäuser Edificio de España und Torre de Madrid sind monumental. Auch das Denkmal des Cervantes will vor allem groß sein.

Gran Vía

Die Gran Vía wurde ab 1910 quer durch die enge Altstadt geschlagen. Gehen Sie den „Broadway Madrids“ mit seinen Kinos und Musicaltheatern hinauf.

El Oso y el Madroño

Der Bär und der Erdbeerbaum stehen als Bronzefigur auf dem Platz Puerta del Sol. Es ist das Wahrzeichen Madrids. Warum sich ein Bär an einen Erdbeerbaum reckt ist bis heute nicht geklärt, aber es lohnt sich die Statue zu sehen.

Retiro-Park

Der Retiro-Park ist die grüne Lunge Madrids. Es ist ein 1,4 km² großer Park mit vielen Skulpturen, Brunnen und einem künstlich angelegter See mit Ruderbootverleih.

Almudena-Kathedrale

Die römisch-katholische Santa María la Real de La Almudena Kathedrale ist die Kirche, in der sich Felipe und Letizia 2004 da Jawort gaben.

Der Name resultiert aus der Schutzheiligen Madrids, der Virgen de la Almudena.

Madrid in 24 Stunden

Die schönsten Facetten von Madrid kennenlernen – mittendrin, ganz entspannt und an einem Tag

Im Herzen der Stadt

Ganz schön früh für Madrid. Beginnen Sie den Tag in der symbolischen Mitte nicht nur der Hauptstadt, sondern ganz Spaniens, der Puerta del Sol. Jetzt noch ein Kaffee und ein süßes Teilchen im La Mallorquina Puerta del Sol 8, einer 1893 gegründeten, sehr populären Konditorei, und der Tag gehört Ihnen. Wenn Sie dann die Calle de Alcalá hinunterspazieren, treffen Sie beim markanten Metrópolis-Gebäude auf die Gran Vía, deren reich geschmückte Fassaden im Morgenlicht glänzen.

Prunk und Prado

Über die Plaza de la Cibeles, an der die Fans von Real Madrid gerne mal wieder eine Meisterschaft feiern würden, flanieren Sie den Paseo del Prado hinunter und überlegen sich, welches Museum Sie gerne besuchen möchten, den Prado, das Thyssen-Bornemisza oder ein Stück weiter entfernt, das Centro de Arte Reina Sofía.

Auszeit im Grünen

Nach dem intensiven Kunstgenuss ist der Parque del Retiro der ideale Ort, um neue Kräfte zu sammeln. Die einen tun dies bei einer kleinen Ruderpartie auf dem Estanque, die anderen suchen sich einen Tisch bei den Pavillons rund um den Teich.

Lebenslust und Lebensstil

Zum Essen geht es nach Chueca. Fahren Sie mit der Metro zur nächsten Station, Banco de España, oder mit dem Taxi direkt in die Calle Libertad 21. Im Restaurant Bazaar essen Sie lecker und zu günstigen Preisen. Anschließend stöbern Sie durch die Boutiquen von Chueca und der Modemeile Calle de Fuencarral.

Madrid-Sightseeing

Lernen Sie mehr über Madrid auf einer geführten Tour kennen. Von der Touristeninformation an der Plaza Mayor geht es los. Freitags wird ein deutschsprachiger Altstadtspaziergang angeboten, auf Englisch geht es von Montag bis Samstag durch das einstige Dichterviertel Barrio de las Letras. Oder Sie suchen sich etwas anderes aus dem Programm von Descubre Madrid aus. Denken Sie aber bitte in jedem Fall daran, sich vorher bei der Touristeninformation anzumelden.

Tapas und Tavernen

Machen Sie es wie die Hauptstädter: Genießen Sie den Abend bei einem ausgedehnten „Tapa-Hopping“. Tolle Lokale wie La Chata oder La Taberna del Tempranillo mit guter Wein- und Tapaauswahl erwarten Sie in der Cava Baja . Auch die Taverne Almendro 13 in der gleichnamigen Gasse ist gleich um die Ecke.

Ein Platz zum Träumen

Zeit für einen Ortswechsel. Auf dem Spaziergang zur Plaza Santa Ana kommen Sie am Central vorbei. Wenn Sie Lust auf Jazz haben, bleiben Sie. Draußen sitzen können Sie nicht nur auf der stimmungsvollen Plaza selbst, auch die Dachlounge des Hotels ME Victoria überzeugt.

Nachtleben Madrid<br/>DuMont Bildarchiv | Huber/laif<br/>
Nachtleben Madrid
DuMont Bildarchiv | Huber/laif
Nachtleben Madrid

Bewegte Nacht

Lust zu tanzen? Halb Madrid ist noch auf den Beinen, warum also schlafen gehen. Um diese Zeit sind Taxis heiß begehrt, aber früher oder später erwischen Sie eins. Das bringt Sie ins Altstadtviertel Malasaña. Klein und progressiv ist das Nasti Calle de San Vicente Ferrer 33, groß und schick das Pacha Barceló 11. Wenn Sie keine Lust auf Disko haben, dann ist das Museo Chicote, die berühmte Cocktailbar an der Gran Vía, vielleicht die richtige Adresse für die Nacht.

Süsser Absacker

Am Ende einer spanischen Nacht warten Churros con chocolate – natürlich in der altehrwürdigen Chocolatería San Ginés. Dort ist morgens um fünf ganz schön was los. Die heiße Schokolade ist so dickflüssig, dass man sie löffeln muss oder das frittierte Schmalzgebäck hineintunkt. Ein köstliches Madridritual!

Shopping Madrid

El Corte Inglés

Wenn Sie partout nicht wissen, wo Sie eine bestimmte Sache bekommen können, dann lohnt es sich fast immer, im Corte Inglés vorbeizuschauen, der einzigen spanischen Kaufhauskette. Nicht ganz billig, aber mit unübersehbar vielfältigem Angebot. Die beiden Innenstadthäuser: Preciados 3 | Metro 1, 2, 3: Sol | und Plaza de Callao 1 | Metro 3, 5: Callao

La Librería

Seit 1986 spezialisiert auf Madridliteratur. www.edicioneslalibreria.com | Mayor 80 | Metro 2, 5: Ópera

FNAC

Die Madrider Filiale der französischen Medienkaufhauskette bietet auf vier Etagen eine großartige Auswahl an Büchern, CDs und Filmen. Wer hier nicht fündig wird, muss schon sehr ausgefallene Interessen haben. Preciados 28 | Metro 3, 5: Callao

Musical Ópera

Madrids bedeutendste Adresse für alte und klassische Musik: CDs, Literatur und Instrumente. Carlos III 1 | direkt neben dem Teatro Real | Metro 2, 5: Ópera

Die besten Cafés in Madrid

Café Comercial

Durch eine Drehtür geht es in den Eingangsbereich mit Tapatresen, dahinter kommt das Café mit lederbezogenen Sitzbänken und Marmortischen. Eine Institution seit 1887. | Mo-Sa 7.30-1, So 10-1 Uhr | Glorieta de Bilbao 7 | Metro 1, 4: Bilbao

Café Espejo

Dieses Café im Glashaus mitten auf dem Fußgängerboulevard des Paseo de Recoletos ist erst 1978 eröffnet worden, aber mit dem ganzen Charme des Jugendstils. | Mo-Fr 8-1, Sa/So 10.30-1 Uhr | Paseo de Recoletos 31 | Metro 4: Colón

Café Gijón

Wahrscheinlich das berühmteste Literatencafé Spaniens; eröffnet 1888, ist es auch heute immer voller Leute, vor allem älteren Semesters. | Tgl. 9 bis 1.30 Uhr | Paseo de Recoletos 21 | Metro 4: Colón

Café del Nuncio

Innen klassisch, draußen entspanntes Café auf den Stufen der Gasse Costanilla del Nuncio im Herzen von La Latina. | Tgl. 12-2 Uhr | Segovia 9 | Metro 5: La Latina

Café Ruiz

Dieses Café in Malasaña präsentiert sich so gemütlich, als wäre es 100 Jahre alt - dabei ist es erst von 1977. Am Wochenende meist brechend voll. | Tgl. 15-2 Uhr | Ruiz 11 | Metro 1, 4: Bilbao

Delic

Das junge Publikum drängelt sich am frühen Nachmittag um die kleinen Tische - es lockt das wahrscheinlich beste (und teure) Kuchenangebot Madrids. | Di-Sa 11-2, So 11-24 Uhr | Costanilla de San Andrés 14 | Metro 5: La Latina

Giangrossi

Das coolste Eiscafé Madrids: Eis als Delikatesse, in gestyltem Ambiente. | Tgl. 8-1 Uhr | Alberto Aguilera 1 | Metro 2, 4: San Bernardo

Nuevo Café Barbieri

Ein bisschen Wiener Kaffeehausatmosphäre zwischen Eisensäulen und Marmortischen - mit der Zeit etwas heruntergekommen, doch populär wie eh und je. Nicht ganz billig. | Tgl. 15-2 Uhr | Ave María 45 | Metro 3: Lavapiés

Madrid mit Kindern

Faunia

Dieser Natur-Themenpark ist mehr als ein Zoo: Statt Tiergehegen bietet er komplette Lebensräume, vom tropischen Regenwald bis zum polaren Ökosystem. Im Insektenhaus kann man in einen Bienenstock hineinschauen oder zusehen, wie sich Schmetterlinge entpuppen. Im Angebot auch eine Reise ins Innere eines Vulkans. | Avenida de las Comunidades 28 | Metro 9: Valdebernardo

Movie World

2002 eingeweihter Freizeitpark von Warner Brothers, der Besucher in die Hollywoodfilmwelt versetzt, 25 km südlich von Madrid in San Martín de la Vega. Kaufen Sie die Eintrittskarten einschließlich Zugticket ohne Aufschlag am Schalter der Vorortbahn Cercanías im Bahnhof Atocha, von dort Linie C3 nach Pinto, dort umsteigen in die Linie C3A bis Parque de Ocio. Abfahrt in Atocha 9.04 und 10.02 Uhr, weiter im Stundentakt, Fahrzeit 37 Minuten.

Museo de Cera

Hier im Madrider Wachsfigurenkabinett stehen sie alle beisammen, die Helden der spanischen und internationalen Popkultur: Lady Di, Mutter Teresa, Albert Einstein, das spanische Kronprinzenpaar, Miguel Indurain, James Dean … Die Kleinen freuen sich an Heidi, ET und Bart Simpson, die etwas Größeren an der Schreckenskammer mit Frankenstein, Freddy Krueger und Kollegen. | Paseo de Recoletos 41 |  Metro 4: Colón

Parque de Atracciones

Der Freizeitpark Parque de Atracciones am Südostrand des Stadtwalds Casa de Campo bewahrt noch etwas vom Ambiente der Sechzigerjahre, als er gegründet wurde: Er ist wie ein großer Dorfjahrmarkt - mit modernen Fahrgeschäften. Die spektakulärste Attraktion: El Viejo Caserón, ein Geisterhaus mit Schreckgestalten aus Fleisch und Blut. | Metro 10: Batán

Zoo

Der Madrider Zoo wurde 1972 im Stadtwald Casa de Campo in der Nähe des Parque de Atracciones eröffnet. Mit 6.000 Tieren 500 verschiedener Arten ist er einer der bedeutendsten in Europa. Neben den Gehegen für Landtiere (darunter seit kurzem Koalabären) sind ein Delphinarium, ein Seelöwengehege, ein tropisches Aquarium mit 35 Becken und ein Aviarium mit 60 Vogelarten entstanden. Mindestens zweimal täglich gibt es Delphin-, Seelöwen-, Raubvogel- und Papageienshows. Auf die Kleinsten wartet ein Streichelzoo. | Metro 10: Casa de Campo